Warum Du bisher scheiterst – und wie Du es änderst

Kennst Du das größte Hindernis in Deinem Leben?

Halt Dich fest, denn es wird Dir nicht gefallen:

Schau in den Spiegel, dann siehst Du es!

Jep, das hast Du schon richtig gelesen. Es sind nicht die Umstände, nicht Dein Chef, nicht Deine Kindheit, und schon gar nicht Dein „Pech“.

Es gibt kein kosmisches Gesetz, das sagt, Du müsstest stehenbleiben. Nein, mein Freund, Du bist derjenige, der sich selbst im Weg steht.

Das klingt hart? Ja, das tut es. Aber weißt Du was?

Es ist gleichzeitig auch die beste Nachricht Deines Lebens. Warum?

Weil es bedeutet, dass Du die Macht hast, alles zu ändern. Du bist nicht der Gefangene Deiner Vergangenheit, Deiner Gene oder der Umstände. Du bist derjenige, der den Schlüssel in der Hand hält.

Ja, ich weiß, es ist so viel einfacher, die Schuld auf andere zu schieben. Die Gesellschaft, die Familie, die schwierige Kindheit – das klingt alles so plausibel. Aber das ist nur eine verzweifelte Verpackung für eine unangenehme Wahrheit:

Die einzige Person, die Dein Leben in der Hand hat, bist Du. Punkt.

Und das ist kein Angriff. Ganz im Gegenteil. Das ist die Befreiung.

Denn sobald Du aufhörst, auf äußere Faktoren zu warten, merkst Du: Alles, was Du brauchst, ist bereits da. In Dir.

Aber anstatt das zu erkennen und anzunehmen, flüchtest Du Dich in Ausreden. „Ich habe keine Zeit.“ „Ich bin halt nicht so talentiert wie andere.“ „Ich brauche noch mehr Planung.“ All diese kleinen, harmlosen Sätze sind wie Anker, die Dich am Boden halten, während Du eigentlich fliegen könntest.

Ich sage Dir das nicht, weil ich über Dir stehe. Ganz im Gegenteil. Ich sage Dir das, weil ich genau dort war, wo Du jetzt bist. Gefangen in einem Netz aus Ausreden und Selbstmitleid. Ich habe zugesehen, wie andere vorankamen, während ich mich gefragt habe, warum das Leben so unfair ist. Bis ich eines Tages diese einfache, brutale Wahrheit akzeptieren musste:

Ich bin mein eigenes Hindernis. Und in dem Moment, in dem ich das akzeptiert habe, begann sich alles zu ändern.

Aber bevor Du jetzt nach dem nächsten Motivationsposter greifst oder Dir ein weiteres YouTube-Video über „Die Top 5 Wege zur Selbstoptimierung“ reinziehst, lass uns kurz reden.

Und zwar Klartext. Denn das hier ist kein Spiel. Es geht um Dein Leben. Wenn Du nicht anfängst, Verantwortung zu übernehmen, wird sich absolut gar nichts ändern. Also, mach Dich bereit. Das wird nicht angenehm, aber es wird Dich befreien. Du bist der einzige Mensch, der Dein Leben in die Hand nehmen kann. Und das ist die beste Nachricht, die Du je hören wirst.

Warum es bisher nicht geklappt hat

Ehrlich, Du hast es probiert, oder?

Du hast die richtigen und wichtigen Bücher gelesen, die Podcasts gehört, To-Do-Listen geschrieben. Vielleicht hast Du Dir sogar ein Vision-Board gebastelt, mit Bildern von Traumautos, Traumhäusern und Traumurlauben.

Du warst Feuer und Flamme – für ungefähr drei Tage. Dann war da wieder der Alltag und Du hast mal wieder -zum wievielten Mal?- aufgegeben.

Warum? Weil Du in einer Lüge lebst. Du erzählst Dir selbst eine Geschichte über Dich, die nicht wahr ist. Eine Geschichte, in der Du das Opfer bist. Eine Geschichte, in der alles und jeder schuld ist, nur nicht Du.

Dein Chef versteht und fördert Dich nicht? Deine Familie unterstützt Dich nicht? Die Gesellschaft macht es Dir schwer? Klingt alles sehr plausibel. Aber diese Geschichte ist Bullshit.

Die Wahrheit ist: Du hast Angst.

Du hast Angst, Dein volles Potenzial zu entfalten, weil es bedeutet, dass Du dann keine Ausreden mehr hast. Du fürchtest Dich nicht vor dem Erfolg. Du fürchtest, was danach kommt. Du fürchtest, dass Du Dich dann wirklich beweisen musst. Und das ist unbequem.

Denn wenn Du keinen Erfolg hast, kannst Du immer noch Ausreden erfinden. Aber wenn Du Erfolg hast? Dann musst Du liefern. Dann gibt es keine Verstecke mehr.

Du bist nicht faul. Du bist nicht dumm. Du bist einfach nur bequem.

Das ist der wahre Grund, warum es bisher nicht geklappt hat. Bequemlichkeit ist der Feind von Wachstum. Sie hält Dich in einem sicheren, aber völlig unerfüllten Leben gefangen. Und der einzige Weg, daraus auszubrechen, ist, Dir selbst einzugestehen, dass Du diese Bequemlichkeit selbst gewählt hast. Es ist keine Strafe, kein Schicksal.

Es ist eine Wahl. Deine Wahl.

Erst wenn Du diese Wahrheit akzeptierst, kannst Du anfangen, etwas zu ändern. Solange Du in der Opferrolle bleibst, wird sich nichts bewegen. Du kannst alle Tipps und Tricks der Welt ausprobieren. Du kannst Dich mit positiven Affirmationen zupflastern. Aber wenn Du nicht bereit bist, ehrlich zu Dir selbst zu sein, wird es nie funktionieren. Und genau das ist der Grund, warum Du bisher gescheitert bist.

Willkommen in der "Irgendwann-Welt"

Das ist bisher Deine Lieblingswelt: die „Irgendwann-Welt“.

Ein magischer Ort, an dem alles besser wird. Irgendwann wirst Du produktiver sein. Irgendwann wirst Du endlich anfangen zu trainieren. Irgendwann wirst Du an Deinen Träumen arbeiten. Klingt gut, oder?

Ja, das dachte ich auch. Nur leider gibt es ein Problem: „Irgendwann“ existiert nicht. Es ist eine Illusion. Eine billige Ausrede, um heute nichts tun zu müssen.

Die „Irgendwann-Welt“ ist wie eine warme kuschelige Decke an einem kalten Tag. Sie gibt Dir das Gefühl von Sicherheit und Komfort, während sie Dich gleichzeitig daran hindert, aufzustehen und etwas zu tun.

Du denkst Dir: „Morgen fange ich an.“ Oder: „Nächste Woche, da wird alles anders.“ Aber weißt Du was? Das hast Du Dir schon vor einem Jahr gesagt. Und vor zwei Jahren. Und vor fünf.

Es ist leider so: Es ist einfacher, stehen zu bleiben. Es ist sicherer. Und ja, es ist auch bequemer. Aber Du zahlst einen hohen Preis dafür. Und dieser Preis ist Dein Leben.

Dein echtes Leben, das Leben, das Du eigentlich leben könntest. Stattdessen schleppst Du einen Rucksack voller Ausreden, schlechter Angewohnheiten und Ängste mit Dir herum. Und rate mal, wer ihn gepackt hat und krampfhaft festhält? Genau: Du.

Du denkst vielleicht: „Aber so bin ich halt.“ Nein. So willst Du sein, weil es einfacher ist. Aber einfacher ist nicht besser. Es ist nur bequemer. Und Bequemlichkeit ist der Feind von Wachstum.

Die „Irgendwann-Welt“ ist der Ort, an dem Träume sterben. Und der einzige Weg, da rauszukommen, ist, endlich die Wahrheit zu akzeptieren: „Irgendwann“ wird nie kommen. Es gibt nur heute. Und was Du heute tust, bestimmt, wo Du morgen bist.

Also hör auf, Dir selbst Märchen zu erzählen. Die „Irgendwann-Welt“ ist eine Falle. Und Du bist der Einzige, der Dich daraus befreien kann. Du musst die Entscheidung treffen, jetzt zu handeln. Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Jetzt.

Das Leben wartet nicht auf Dich. Also hör auf, auf „den perfekten Moment“ zu warten. Der perfekte Moment ist genau jetzt.

Der Schmerz des Stillstands

Weißt Du, was richtig weh tut? Es ist nicht der Schmerz, Dich zu verändern. Es ist der Schmerz, den Du fühlst, wenn Du stehen bleibst.

Der leise, ständige Schmerz, der Dir ins Ohr flüstert: „Da geht mehr, aber Du traust Dich nicht.“ Der Schmerz, den Du spürst, wenn Du anderen dabei zusiehst, wie sie ihre Ziele erreichen, während Du auf der Stelle trittst. Der Schmerz, der kommt, wenn Du am Ende des Tages ins Bett gehst und Dir eingestehen musst, dass Du es wieder nicht geschafft hast, die Dinge zu tun, die Dir wichtig sind.

Stillstand ist nicht neutral. Er ist schmerzhaft. Aber wir ignorieren diesen Schmerz, weil er so subtil ist. Er ist nicht wie der Schmerz eines harten Workouts oder der Nervosität vor einer wichtigen Entscheidung. Er ist schleichend, fast unsichtbar. Aber er ist da. Und je länger Du ihn ignorierst, desto größer wird er.

Veränderung tut manchmal weh, ja. Aber dieser Schmerz ist etwas völlig Anderes. Es ist der Schmerz des Wachstums. Es ist der Schmerz, der Dir zeigt, dass Du vorankommst. Und dieser Schmerz ist es wert.

Der Schmerz des Stillstands? Der wird immer schlimmer. Er nagt an Dir, raubt Dir Deine Energie und lässt Dich irgendwann verbittern.

Und das Schlimmste daran? Tief in Dir weißt Du, dass Du ihn selbst gewählt hast.

Also, triff eine Entscheidung: Welchen Schmerz willst Du ertragen? Den kurzen, intensiven Schmerz der Veränderung oder den langen, quälenden Schmerz des Stillstands? Du hast die Wahl. Aber wähle weise. Denn diese Entscheidung wird den Rest Deines Lebens bestimmen.

Die 3 Schritte, um Deinen Rucksack abzulegen

Du bist immer noch hier? Gut. Das bedeutet, dass Du bereit bist, Dich der Wahrheit zu stellen. Also lass uns loslegen.

Hier sind drei einfache Schritte, um Dein Leben zu ändern. Achtung: Einfach heißt aber nicht leicht. Aber Du kannst es schaffen.

Sei ehrlich zu Dir selbst

Hör auf, Dir selbst in die Tasche zu lügen. Schreib Dir auf, wo Du in Deinem Leben bequem geblieben bist, obwohl Du es hättest besser wissen sollen. Wo hast Du Ausreden benutzt, um Dich vor der Arbeit zu drücken? Wo hast Du Dich selbst belogen, nur um Dich nicht verändern zu müssen? Das wird weh tun. Aber es ist notwendig. Ehrlichkeit ist der erste Schritt zur Freiheit. Ohne Ehrlichkeit gibt es keinen Fortschritt.

Mach kleine Schritte

Du musst nicht morgen die Welt erobern. Fang klein an. Geh ins Fitnessstudio, auch wenn es nur für 15 Minuten ist. Lies ein Buch, auch wenn es nur 10 Seiten sind. Mach den Anruf, den Du seit Wochen aufschiebst. Kleine Schritte führen zu großen Veränderungen. Aber Du musst anfangen. Perfektion ist nicht das Ziel. Kontinuität ist der Schlüssel.

Übernimm die Kontrolle

Es gibt keinen Retter. Niemand wird kommen, um Dich zu retten. Keine magische Lösung, kein perfekter Moment. Es liegt alles an Dir. Du bist der Kapitän dieses Schiffs. Also hör auf, Dich wie ein Passagier zu verhalten. Greif zum Steuer und fang an, das Schiff in die Richtung zu lenken, in die Du willst. Niemand wird es für Dich tun. Es liegt in Deiner Hand.

Der Moment der Wahrheit

Jetzt, genau jetzt, hast Du Deinen Entscheidungsmoment. Du kannst diesen Text lesen, ihn abnicken und weitermachen wie bisher. Oder Du kannst aufhören, Ausreden zu suchen, und anfangen, zu handeln. Was wird es sein?

Du hast es in der Hand. Niemand sonst. Du bist der Grund, warum Du gescheitert bist. Aber Du bist auch der Grund, warum Du Erfolg haben wirst. Es wird nicht einfach. Es wird chaotisch. Es wird schmerzhaft. Aber es wird sich lohnen.

Dein zukünftiges anderes Ich wartet auf Dich. Es liegt an Dir, ob Du es treffen wirst. Stell Dir vor, wie es sich anfühlen wird, wenn Du zurückblickst und sagen kannst: „Ich hab’s geschafft.“ Das wird der Moment sein, in dem Du verstehst, dass der Schmerz, den Du durchgemacht hast, es wert war.

Also: Was wirst Du jetzt tun?

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